Den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Ordensstufe Verdienstmedaille verlieh der Bundespräsident an Peter Doderer, langjähriges Mitglied des Liberalen Netzwerkes, Stiftungsrat und Gründer des Knotenpunktes Osnabrück für sein vilefältiges gesellschaftliches und kulturelles Engagement. Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet dazu.
Bad Iburg, 02. April 2009
Zweite große Liebe
Für eine besondere Ehrung nutzte Landrat Manfred Hugo ein Wort von Johann Wolfgang von Goethe: "Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ Dieses "Tun" zeichnet einen Menschen aus, dem jetzt für seine Verdienste im kulturellen Bereich und als Mäzen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen wurde: Willpeter Doderer. Im Rahmen eines feierlichen Festakts überreichte Hugo dem Unternehmer aus Bad Laer im Jagdschlösschen von Bad Iburg das Ordenszeichen und die von Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnete Verleihungsurkunde.
"Er hat viel von dem zurückgegeben, was er von der Gesellschaft erhalten hat", so umschrieb Landrat Hugo die Großzügigkeit, mit der Doderer sowohl regionale als auch überregionale Projekte unterstützte und förderte. So war der gebürtige Essener bei der Organisation der Feierlichkeiten zum 850-jährigen Bestehen des Ortes Hilter, in dem sich Doderers Betrieb befindet, genauso aktiv wie bei der Unterstützung des Hilteraner Maifestes, des Weihnachtsmarktes oder der Remseder Kirmes.
"Was Willpeter Doderer für Weimar getan hat, geht allerdings weit über sein regionales Engagement hinaus", betonte derweil Bernd Kaufmann, Generalbeauftragter der Stiftung Schloss Neuhardenberg. Damit meinte er beispielsweise Doderers Engagement für die „Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek“, die er 2003 mitbegründete. "Die Bibliothek ist meine zweite große Liebe", bestätigte der Mäzen in seiner Dankesrede. Ebenso unterstützte er die Klassik Stiftung Weimar, die Poetischen Liedertage „MelosLogos“ sowie den Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums in Weimar. Außerdem wurden seine Aktivitäten für die Stiftung Liberales Netzwerk und der Aufbau eines Knotenpunktes Osnabrück lobend erwähnt.
"Er ist ein stiller Held, dem das Lautsprechen nicht liegt", betonte Hugo in seiner Laudatio. Entsprechend bescheiden bedankte sich der Geehrte für die Auszeichnung und verweis auf zahlreiche Freunde, die ihn bei seiner kulturellen Fördertätigkeit unterstützt hätten. thb
(Textquelle: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bildquelle: Lewandowski)