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Birgit Fischer ist zum sechstenmal bei den Olympischen Spielen dabei

Die mit 7 olympischen Gold- und 3 Silbermedaillen, 2 Europa- und 27 Weltmeistertiteln (erstmals WM 1979) erfolgreichste deutsche Sportlerin und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Liberales Netzwerk, Birgit Fischer, startet in Athen zum sechsten Mal bei Olympischen Spielen für Deutschland.

Das Nationale Olympische Komitee (NOK) hat die deutschen Sportlerinnen und Sportler für die 28. Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen (vom 13. bis 29. August) nominiert, darunter die im Liberalen Netzwerk engagierte Birgit Fischer.

Birgit Fischer, 42 Jahre, Diplom Sportlehrein und zweifache Mutter, startete ihre olympische Karriere 1980 in Moskau und gewann als 18-Jährige ihre erste Goldmedaille. Für die Kanusportlerin folgten Paddel-Schlag auf Paddel-Schlag weitere Erfolge: 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul, 1992 in Barcelona, 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney. Die Kanutin Fischer wurde so zur Grand Dame des Wassersports und Rekord-Olympionikin. In den Medien wird die Ausnahmesportlerin als "Legende zu Lebzeiten" gewürdigt.
Bei der Eröffnungsfeier der 27. Olympischen Sommerspiele, 2000 in Sydney trug Birgit Fischer als herausragende Sportlerin die deutsche Fahne bei der Eröffnungsveranstaltung. NOK-Prasident Tröger formulierte damals: Fischer entspreche dem Idealbild einer mündigen Athletin, die mit ihrem Auftreten und ihren sportlichen Erfolgen ein Vorbild für die Jugend sei.
 
Nach dem Doppel-Olympiagold-Erfolg 2000 im Kajak-Zweier und -Vierer trat Birgit Fischer zunächst von der sportlichen Bühne ab. Im Herbst 2003 kündigte Birgit Fischer nach über dreijähriger Wettkampfpause ihr ambitioniertes Comeback an. Nach harten Monaten des Trainings konnte sie im Mai ´04 mit einem zweiten Platz bei der Europameisterschaft im polnischen Posen nachweisen, wieder bestens in Form zu sein. Nun ist die Athletin für Olympia 2004 in Athen qualifiziert. Von Journalisten dazu befragt, spricht Birgit Fischer entspannt lächelnd und augenzwinkernd auch schon mal über Peking im Jahr 2008. Wie auch immer Athen für sie ausgehen wird, die erfolgreichste Kanutin aller Zeiten wird sie bleiben.
Birgit Fischer wurde vielfach geehrt – auch und gerade für ihr Engagement außerhalb des Kanus: 2003 erhielt sie den internationalen Preis "Fair Play Mecenate" des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des italienischen NOK´s – geehrt für ihre Verdienste um Sport, Gesellschaft und Moral. 2000 wurde sie von deutschen Sportjournalisten zu den "Sportlern des Jahres" gezählt; von der Bevölkerung des Landes Brandenburg 1998 als "Sportlerin des Jahres" gewählt. Sie war auch Bundestrainerin für den deutschen Kanusport-Nachwuchs.

Birgit Fischer ist Kuratorin der Stiftung Liberales Netzwerk und als unabhängiger Geist seit Jahren engagiert und aktiv für die Stärkung liberaler Positionen in Gesell-schaft und Politik. So ist die Brandenburgerin bei bundesweiten Aktivitäten der Stiftung beteiligt und als erfahrene Ratgeberin, insbesondere mit ihrer ostdeutschen Biographie, im Netzwerk sehr gefragt. Die Inhaberin des Olympia-Tickets nach Athen spricht offen über ihr reifes Spitzen-Sportler-Alter, sie möchte beweisen, "was man in diesem Alter noch leisten kann". "Mein Comeback steht als mutiger Schritt und auch als Botschaft, das Leben in die Hand zu nehmen und was aus sich zu machen."
Die erfolgreichste Olympionikin ist auch bei ihrer sechsten Teilnahme noch vom Phä-nomen Olympia tief beeindruckt. "Für mich ist es faszinierend zu erleben, wie das, was in der Weltpolitik nicht funktioniert, bei Olympischen Spielen etwas völlig normales ist. Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Hautfarben leben friedlich nebeneinander."
 
Die Stiftung Liberales Netzwerk bestärkt und unterstützt ihre Mitstreiterin Birgit Fischer und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg und Energie, alles Gute am Start sowie Gesundheit und Glück für die Herausforderung Olympische Spiele 2004 in Athen.

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