Anlässlich des BDI Reformkongresses für ein attraktives Deutschland - Freiheit wagen, Fesseln sprengen! am 22. September 2003 fand eine gemeinsame Demonstration des BDI und acht der bedeutendsten Bürgerbewegungen unseres Landes satt. Ziel dieser Demonstration war es, der Politik die Hand zu reichen, um 'gemeinsam aufzubrechen für ein attraktives Deutschland mit Wachstum und Vollbeschäftigung'. Symbolisiert wurde dieser Händedruck durch die Unterschriften und die Original-Handabdrücke der Teilnehmer sowie des BDI Präsidenten auf einer Leinwand, die beim festlichen Dinner Ministerpräsident Clement überreicht wurde.
Für das Liberale Netzwerk gab Alexandra Oetker folgendes Statement ab: Ich spreche hier für das Liberale Netzwerk, eine überparteiliche gemeinnützige Stiftung, die sich für Stärkung liberaler Positionen in Politik und Gesellschaft einsetzt. Wir, eine Reihe unabhängiger Bürger, haben bereits vor 6 Jahren erkannt, dass Bürgerengagement für die Funktionsfähigkeit des Staates eine ganz entscheidende Rolle spielt.
Unser Kuratoriumsmitglied Prof. Arnulf Baring hat vor ein paar Monaten den mutigen Appell gewagt: 'Bürger auf die Barrikaden'.
Und er hat recht: Unseren Politikern fehlt doch ganz offensichtlich der Mut, die dringend notwendigen Reformen nachhaltig durchzusetzen. Der politische Stillstand, der daraus resultiert, muss überwunden werden - nicht in 10, nicht in 15 Jahren - sondern jetzt. Nur wenn wir, die Bürger, uns selbst tatkräftig in das politische Geschehen einmischen, wird sich etwas ändern.
Wir sind es, die verhindern müssen, dass die jetzige Reformdiskussion dazu führt, Selbstverantwortung durch noch mehr staatliche Regulierung zu ersetzen. Wir wollen nicht mehr, sondern weniger Staat. Der Staat soll sich auf seine hoheitlichen Aufgaben beschränken und ansonsten Eigenverantwortung fördern, und zwar in allen Bereichen. Das ist ein ganz entscheidender Punkt, für den sich die Mitglieder des Liberalen Netzwerkes einsetzen, darunter sind übrigens auch viele prominente Persönlichkeiten.
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