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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt: Wirtschaftseinbruch nicht herbeireden
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sieht die deutsche Wirtschaft trotz der Eurokrise nach wie vor in ausgezeichneter Verfassung. "In der Realwirtschaft sind derzeit keine Anzeichen zu erkennen, die auf einen Einbruchoder gar auf eine Rezession hindeuten. Ganz im Gegenteil: Die wirtschaftliche Lage ist robust. Wenn es aufgrund der Schuldenkrise nicht zu einem massiven Hagelschlag kommt, wird sich das Wachstum nur leicht abschwächen.", sagte Hundt der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen.
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Herr Waigel und sein Euro
Mit Leidenschaft verteidigte der frühere Finanzminister die Einführung der europäischen Einheitswährung bei einer Diskussion im Industrie-Club. Eingeladen hatte das Liberale Netzwerk – und mehrere hundert Gäste hörten gebannt zu.
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Rösler verteidigt Kassenreform
Dass die Gesundheitsreform der schwarz-gelben Koalition in den Augen ihrer Kritiker hinter den Wahlkampf-Versprechen zurückbleibt, ficht Philipp Rösler nicht an. Die vor einer Woche vorgestellten Beschlüsse seien "leistungsgerecht, transparent und solidarisch", sagte der Bundesgesundheitsminister gestern in der Düsseldorfer Hauptverwaltung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank. Dort verteidigte er die Reform auf Einladung der Stiftung "Liberales Netzwerk".
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Joachim Gauck geht erhobenen Hauptes vom Platz
Gelassen verfolgte der frühere Bürgerrechtler gestern die Wahlgänge im Reichstag. Die Linke zerschellt ratlos an seiner Integrität - Ein gelernter DDR-Bürger wie Joachim Gauck weiß zwischen den Zeilen und Metaphern zu lesen. Er sitzt um 12 Uhr mittags auf der Besuchertribüne des Bundestages, rechts neben ihm seine Lebensgefährtin, links der FDP-Veteran Burkhard Hirsch.
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Bundespräsident
Auch Gustav Heinemann und Roman Herzog brauchten drei Wahlgänge. Und gaben respektable Präsidenten ab. Insofern könnte das, was gestern in der Bundesversammlung geschah, ein normaler demokratischer Vorgang sein. Ist es aber nicht. Denn durch das unpassende Spektakel im Vorfeld und den daraus resultierenden drei Wahlgängen ist das höchste Amt im Staat beschädigt und Christian Wulffs künftiges Wirken belastet.
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